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Wir wollen wissen, was wir tun! Sowohl unser kaufmännisches als auch technisches Personal wird regelmäßig geschult. Alle Hauptmonteure haben eine Zulassung nach WHG §19 l (Durchführung von Arbeiten an Heizölverbraucheranlagen), TRbF 501 (Montage von Leckanzeigegeräten an Behältern), TRbF 502 (Montage von Leckanzeigegeräten an doppelwandigen Rohrleitungen) und TRbF 503 (Überwachung der Montage von Leckanzeigegeräten).

Darüber hinaus verfügen unsere langjährigen Mitarbeiter über weitreichende Erfahrungen, die selbst bei schwierigen Problemstellungen schnelle und kostengünstige Abhilfe ermöglichen.

Mit innovativer und kompetenter Beratung nach kosten- und umweltbewussten Gesichtspunkten bieten wir Ihnen zukunftsorientierte Dienstleistungen

Kleiner Sicherheitscheck

Der Füllstutzen

Er ist das Verbindungselement zwischen Tankfahrzeug und Ihrer Tankanlage. Er sollte für den Tankwagenfahrer leicht zugänglich und möglichst in Sicht­weite der Entlüftung angebracht sein. Voraussetzung für eine reibungslose und vor allem ?tropffreie? Heizöllieferung ist natürlich der technisch einwandfreie Zustand des Anschlusses. Seit Einzug der Brennwerttechnik kann eine farbliche Kennzeichnung sinnvoll sein (für herkömmliches Heizöl Rot, für schwefelarmes Heizöl Grün).

Die Überfüllsicherung

Dies ist die wichtigste Sicherheitseinrichtung an Ihrem Tank. Sie sollte unbedingt dem neusten Stand der Technik entsprechen. Der Tankwagenfahrer muss das Signalkabel seines Fahrzeuges mit dem Grenzwertgeber Ihres Heizöltanks verbinden. Sonst darf er nicht befüllen! Wenn während des Befüllvorgangs das Heizöl an den Fühler des Grenzwertgebers kommt, gibt dieser das Abschaltsignal an den Tankwagen ? der Befüllvorgang wird unterbrochen. Wenn der Grenzwertgeber in technisch einwandfreiem Zustand ist verhindert er sicher die Überfüllung Ihres Tanks. Diese Sicherheitseinrichtung sollte 1 x jährlich überprüft werden.

Der Inhaltsanzeiger

Auf den sollte Verlass sein. Zum einen damit Sie nicht ausgerechnet an Weihnachten kalt sitzen und zum zweiten, damit es bei der Heizöllieferung keinen Überfüllschaden gibt. Der Tankwagenfahrer ist verpflichtet sich davon zu überzeugen ob die zu liefernde Heizölmenge auch in den Tank hineinpasst.

Die Heizölentnahmegarnitur

Damit kein Bodensatz in die Heizölleitungen und den Brenner gelangt sollte die Heizölentnahme mindestens 5 cm über dem Tankboden erfolgen. In der Regel ist eine Entnahmegarnitur mit Schwimmer die sicherste Lösung zum sauberen und störungsfreien Betrieb der Anlage. Der Schwimmer ist am Ende eines flexiblen Saugschlauchs befestigt. Dadurch erfolgt die Ölentnahme ca. 10 cm unterhalb der Öloberfläche, also mit Sicherheit im ?sauberen? Bereich.

Das Antiheberventil

Wenn der max. Ölspiegel (voller Tank) oberhalb des Brenners liegt, also stetig eine Flüssigkeitssäule in Richtung Brenner drückt, verhindert das MAV (Membranantiheberventil), im Falle einer Undichtigkeit am Brenner, das unbeabsichtigte Aushebern (Leerlaufen) des Tanks.

Der Einstrangfilter

Die Rücklaufleitung ist nicht mehr erforderlich und wird entfernt oder als Ersatz belassen und blindgeflanscht. Bei nicht einsehbaren Ölleitungen zwischen Brenner und Tank ist er Vorschrift, bei Batterietankanlagen mit auf der Tankanlage verlegter Füllleitung, aufgrund der häufigen Ölunfälle, inzwischen obligatorisch. Sinnvoll ist er auch um einem vorschnellen Altern des Heizöls vorzubeugen. Der Brenner benötigt nur ca. 40 % des angesaugten Heizöls, den Rest pumpt er über den Rücklauf in die Tankanlage zurück. Dies führt ständig zu einer Verwirbelung des Heizöls mit Sauerstoff, was den Zerfall des Naturproduktes Heizöl beschleunigt.

Die Reißleine

Die Notabsperrung der Heizölzufuhr vor dem Brennerraum ist eine brandschutztechnische Sicherheitseinrichtung und gilt nur für Tankanlagen im Keller die ausschließlich durch den Brennerraum zugänglich sind. Im Falle eines Brandes im Heizungsraum kann damit verhindert werden, dass ständig Heizöl aus dem Tank nachströmt und das Feuer noch verstärkt. Wenn allerdings im Tankraum schon ein MAV in der Saugleiung eingebaut ist, wird keine Reißleine mehr benötigt.

Der Ölauffangraum

Er muss trocken, sauber und 3 x mit einer ölsperrenden, speziell zugelassenen Kunststofffarbe gesichert sein. Ist dies aus bautechnischen Gründen nicht möglich (z.B. feuchter Keller), muss die Tankanlage eine spezielle Zulassung haben ? in der Regel ist sie doppelwandig (doppelw. Batterietanks, doppelw. Glasfasertank, Kellertank mit Innenfolie). Alternativ kann man auch eine Tankraumfolie einbauen.